Das Tabu brechen: psychische Gesundheit junger Menschen stärken
Am 30. September und 1. Oktober 2026 standen an unserer Schule zwei Tage ganz im Zeichen der mentalen Gesundheit. Die sogenannten Mental Health Days sollen Schüler/innen dabei helfen, über psychische Gesundheit zu sprechen, eigene Belastungen besser zu erkennen und zu wissen, wo sie Unterstützung bekommen können.
Mentale Gesundheit ist genauso wie körperliche Gesundheit ein wichtiger Teil unseres Alltags.
Stress, Leistungsdruck, Probleme mit Freunden, Mobbing, Unsicherheiten mit dem eigenen Körper oder Sorgen um die Zukunft können uns alle belasten. Gerade bei Jugendlichen haben psychische Probleme in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Viele fühlen sich mit ihren Ängsten und Problemen allein oder wissen nicht, an wen sie sich wenden können.
Deshalb wurde bei den Mental Health Days offen über Themen gesprochen, die im Schulalltag oft wenig Platz finden. Dabei ging es nicht nur darum, Probleme anzusprechen, sondern auch darum, Strategien für schwierige Situationen kennenzulernen.
Besonders wichtig ist dabei, dass man mit psychischen Problemen nicht alleine bleiben muss. Es gibt verschiedene Anlaufstellen und Hilfsangebote – auch innerhalb der Schule können Vertrauenspersonen oder Schulpsycholog/innen weiterhelfen.
Die Mental Health Days sollen deshalb vor allem eines vermitteln: Über psychische Gesundheit zu sprechen ist keine Schwäche. Es ist ein wichtiger Schritt, um auf sich selbst und auf andere zu achten. Jeder Mensch kann eine schwierige Phase durchmachen – aber niemand soll damit alleine gelassen werden.

