KUL-Preis für Raphael Gruber

 Mai 2026 / 8b / PUP

Preisverleihung

Raphael Gruber hat für seine ABA 
Zwischen Existenz und Bedeutungslosigkeit: Philosophische Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. Eine Analyse existenzialistischer, absurdistischer und nihilistischer Konzepte“ 
betreut von Maga. Nadja Weilig den KUL-Anerkennungspreis im Bereich Philosophie gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Die feierliche Preisverleihung fand am Freitag, den 29. Mai 2026 an der Katholischen Privat-Universität Linz statt.

Univ.-Prof. Dr. Michael Hofer als Gutachter begründet den Preis wie folgt:


Raphael Gruber wirft eine Frage auf, die sich uns allen stellt und die daher auch als eine der Grundfragen der Philosophie gelten kann: Was ist der Sinn des Lebens? Eine allgemein verbindliche Antwort darauf ist seit der Neuzeit und im Besonderen seit der Moderne nicht zu haben. Das hebt der Autor eingangs hervor.
Er legt seinen Schwerpunkt auf drei für dieses Thema klassische Autoren: Sartre, Camus und Nietzsche. Raphael Gruber versteht es dabei, Schlagworte, die mit diesen Positionen verbunden sind, verständlich zu machen und zu vertiefen: „Verurteilt zur Freiheit“ (Sartre), „Wir müssen uns Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen“ (Camus), die „ewige Wiederkehr des Gleichen“ (Nietzsche).
Das Erkenntnisziel der Arbeit ist kritisch und reflexiv: Es geht nicht darum, eine Formel für den Sinn des Lebens zu finden, sondern die Frage aus verschiedenen Richtungen in den Blick zu nehmen, um dadurch zu eigenen Antworten ermuntert zu werden. Besondere Anerkennung verdient, dass die Primärtexte der Autoren Berücksichtigung fanden. Die Arbeit ist also kein bloßes Schreiben über eine Position, sondern es wird das Gespräch mit den Autoren gesucht.

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