Meditation in der Natur

April 2011 / Religion
meditation
Für jeden Menschen ist das Leben ein Unterwegs-Sein. Im Religionsunterricht sollen Schüler und Schülerinnen darin begleitet werden, ihren Lebensweg zu reflektieren. Es soll Zeit für sie sein, zur Ruhe zu kommen und in sich hinein zu hören. Das vom Kloster errichtete Labyrinth bietet viele Möglichkeiten, mit Impulsen, Denkanstößen und Bewegung seinen Lebensweg symbolisch zu durchgehen, nach zu spüren und zur (eigenen) Mitte zu finden.

Das Labyrinth ist ein Spiegel, ein Bild, ein Symbol für den schwierigen und verschlungenen Lebensweg des Menschen. Es spricht von den Wahrheiten des Lebens, von den Schwierigkeiten und den Kämpfen, aber auch vom Ankommen, von der Mitte und von der neuen Freiheit, wenn man aus dem Labyrinth wieder heraus ist.

Wer ein Labyrinth betritt, hat das Ziel bereits vor Augen. Die Distanz scheint nur kurz zu sein. Doch der Weg führt um die Mitte herum, und dann sogar immer weiter weg bis man fast wieder am Eingang ist. Das Labyrinth führt überraschend lange immer wieder am Ziel vorbei, sodass man Zweifel bekommen könnte, ob es überhaupt zu schaffen ist. Manchmal stellt sich die Frage ein, ob man überhaupt noch auf dem richtigen Weg ist, ob es noch sinnvoll ist weiterzugehen.

Ein Labyrinth ist kein Irrgarten. Es gibt keine Abzweigungen und Sackgassen, und trotzdem liegt ein langer, unbekannter Weg mit überraschenden Wendungen vor einem. Es will ermutigen, zu gehen und weiterzugehen, weil es ein Ziel gibt.

An dieser Stelle sei auch die gute Zusammenarbeit mit den Bediensteten des Klosters angesprochen. Sie stellen uns ihre Räumlichkeiten und den Garten zur Verfügung, und sind sehr bemüht um Ordnung und Sauberkeit der gesamten Anlage. Vielen Dank!

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